Videostatements zur Kommunalwahl
Meine Ideen für Groß-Zimmern


Mein Thema

Sozialer Zusammenhalt – Integration und Teilhabe stärken
„Groß-Zimmern soll eine Gemeinde sein,
in der Vielfalt nicht trennt, sondern
verbindet – wo jede und jeder will-
kommen ist und gleiche Chancen hat.“
Meine Motivation
Ich bin selbst eine „zugeraaste“ Dänin und lebe seit 2001 mit meiner Familie in Klein-Zimmern. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig soziale Kontakte für eine gelungene Integration sind.
Seit 2009 engagiere ich mich ehrenamtlich für Kinder und Geflüchtete in Groß-Zimmern. Diese Erfahrungen möchte ich in die Arbeit der Gemeindevertretung einbringen – für mehr Teilhabe und ein starkes Miteinander.
Aktuelles zur Wahl auch auf Social-Media:
Das Problem aus meiner Sicht
- Vorurteile und Unwissenheit verhindern ein gutes Miteinander.
- Sprach- und Kulturbarrieren erschweren Teilhabe und Eigeninitiative.
- Strukturelle Hürden, z. B. auf dem Wohnungs- oder Arbeitsmarkt, können Isolation und Parallelgesellschaften fördern.
- Groß-Zimmern ist bereits vielfältig – diese Stärke muss gepflegt, unterstützt und sichtbar gemacht werden.
Meine Ideen dazu
Integration und Armutsbekämpfung sind Daueraufgaben, die verstetigt werden müssen.
Dafür braucht es mehr Austausch, Aufklärung und niedrigschwellige Angebote:
- Begegnung in Vereinen, Kitas und Schulen fördern.
- Hilfsangebote sichtbarer machen und ergänzen.
- Hemmschwellen für Patenschaften und ehrenamtliches Engagement abbauen.
Mein Lösungsansatz für Groß-Zimmern
Groß-Zimmern soll eine Gemeinde sein, in der Vielfalt nicht trennt, sondern verbindet – wo jede und jeder willkommen ist und gleiche Chancen hat. Deshalb brauchen wir:
- Regelmäßige Integrationsrunden in der Gemeindeverwaltung (z. B. Jugendamt, Öffentlichkeitsarbeit, Soziale Medien).
- Begegnungsstätten wie „Das ZIMMnER“, Mehrgenerationenhaus und „Die Insel“ stärken.
- Integrationsbeauftragten für die Gemeinde benennen.
- Förderprogramme wie „Soziale Stadt“ nutzen, um Teilhabe und Armutsbekämpfung zu fördern.
- Angebote koordinieren: Vereine, Mehrgenerationenhaus, Sprachförderung, Hausaufgabenhilfe, Foodsharing, kirchliche Träger und Beratungsstellen.
- Sprachangebote und Einstiegshilfen in Gesellschaft, Arbeits- und Wohnungsmarkt ausbauen.
- Elterntreffs an Kitas und Grundschulen fördern, um besonders Müttern Wege aus der Isolation zu eröffnen.
- Integrative Krabbelgruppen und Kindertagespflege unterstützen.
- Ehrenamt sichtbarer machen: regelmäßige Berichte auf Gemeindehomepage und Social Media, Aufruf zur Mitwirkung.